Wer nicht gleich morgen die Koffer packen kann – hier ein paar Tipps für einen schnellen Wellness-Tag zu Hause:

– Erstmal heißt es: Handy ausschalten! Denn niemand kann gut entspannen, wenn permanent Nachrichten ankommen oder Freunde anrufen.

– Am besten entspannt es sich mit ein bisschen beruhigender Musik im Hintergrund, einer Tasse Tee und einem heißen Bad oder Dusche. Tee mit Baldrian, Melissen oder Hopfen wirkt besonders entspannend.

– Kerzen mit Duftnote verströmen einen zusätzlichen Hauch von Wohlfühl-Stimmung: Lavendel, Rose, Vanille oder auch Zimt sorgen für einen angenehmen Geruch und haben eine harmonisierende Wirkung

– nach einem wohltuenden Fußbad, das je nach Geschmack mit Zusätzen angereichert werden kann, ist die Haut wunderbar zart und die Zeit passend für eine Pediküre

– auch Gesichtsmasken sind schnell und einfach selbst hergestellt, zum Beispiel aus Honig, Quark und Olivenöl. Letzteres eignet sich nach der Haarwäsche übrigens auch wunderbar als Kur, und zaubert wieder Glanz in den durch die Heizungsluft strapazierten Schopf!

– Gerade im Winter ist die Haut gereizt und trocken, ein selbstgemixtes Honig-Salz-Peeling pflegt die Haut wieder streichelzart – eine anschließende Öl-Massage kurbelt zusätzlich die Durchblutung an

– Wer mag kuschelt sich nach dem Wellness-Programm mit einer Decke auf das Sofa und guckt den Lieblingsfilm oder greift zum Schmökern zu einem Buch. Dazu einen leckeren, selbstgemachten Chai-Tee, Milchkaffee und ein bisschen Nervennahrung – und schon fühlt man sich entspannter und von innen gewärmt!

Das Beste am Winter: die eigene Sauna

Was gibt es Schöneres als bei der kalten Jahreszeit einen richtigen Wellness-Tag einzulegen? Egal ob mit der besten Freundin oder dem Partner – bei Sauna-Gang und Co. kann man richtig relaxen und die Seele baumeln lassen. Zudem ist ein Gang in die Sauna auch noch richtig gesund und kann helfen, die Abwehrkräfte zu stärken. Das kommt in der erkältungsreichen Zeit im Winter gerade richtig!

Wer keine eigene Sauna zu Hause oder Gartensauna besitzt und auch nicht Mitglied in einem Fitness-Studio ist, zu dem eine Sauna gehört, der sollte sich einfach mal nach der nächsten Wellness-Oase in seiner Nähe umschauen. Ob als Tages- oder Wochenendtrip, ein Sauna-Gang, Bad in der Sole-Anlage oder eine Massage können dabei helfen, innerlich herunterzufahren und den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Und es wärmt so richtig gut durch!

 

Saunieren richtig gemacht

Saunieren im Winter ist nicht nur eine wohltuende Wellness-Maßnahme, sondern zeitgleich auch richtig gut für die Gesundheit! Denn gerade im Winter, wenn im Büro und im Freundes- und Familienkreis eine Erkältung die nächste jagt, ist der Gang in die Schwitzstube besonders sinnvoll: Denn regelmäßige Sauna-Gänge können dabei helfen, das Immunsystem zu stärken und trainieren außerdem den Kreislauf. Und nirgends sonst kann man so gut im stressigen Alltag wirklich einmal abschalten und entspannen! Nach einer ordentlichen Schwitz-Kur fühlt man sich also nicht nur angenehm gewärmt und entspannt, sondern tut auch viel Gutes für den Körper. Wer also noch nicht angefangen hat in die Sauna zu gehen, der sollte spätestens in der kalten und dunklen Jahreszeit damit beginnen!

Wer gerade darüber nachdenkt, in eine eigene Sauna zu investieren, der tut sicherlich etwas sehr Sinnvolles. Die Kosten für eine Sauna, die relativ einfach im Garten aufgebaut werden kann, sind zudem auch nicht viel höher als zum Beispiel ein Mittelklassiger Flachbildfernseher. Einer Sauna hingegen kommen aber wesentlich mehr gesundheitsfördernde Aspekte zugute als denen eines Fernsehers!

Für alle Neulinge unter den Saunabadenden gibt es im Internet eine Vielzahl an nützlichen Infos rund um das richtige Saunieren zu finden. Der Deutsche Saunabund gibt ebenfalls Empfehlungen zum richtigen Sauna-Gang und betont, dass vor allem ausreichend Zeit für die Schwitzkur vorhanden sein sollte – denn nichts ist störender als Zeitdruck, wenn man eigentlich entspannen will. Auch sollte man weder mit vollkommen leerem Magen, noch direkt nach dem gehaltvollen Mittagessen in die Sauna gehen und sich vorher ordentlich abduschen. So vorbereitet steht der Entspannung aber nichts mehr im Wege. Ein Sauna-Gang dauert etwa zwischen acht und 15 Minuten, zwei bis drei Gänge pro Sauna-Besuch sind vollkommen ausreichend, wobei eine Pause zwischen den einzelnen Gängen eingelegt werden sollte.

Nach dem letzten Sauna-Gang gilt es sich abzukühlen: Aber vorsichtig! Zuerst sollte der Körper an der Frischluft wieder behutsam an die niedrigeren Temperaturen gewöhnt werden, danach kann dann der Körper durch eine kalte Dusche oder auch ein Tauchbecken abgekühlt werden, dies aber sollte niemand tun, der unter Bluthochdruck leidet.

Wer mit dem Gang in die Sauna nicht nur einen entspannenden Effekt erreichen will, sondern auch gesundheitsfördernde Maßnahmen, der sollte nach acht bis zehn Tagen wieder einmal kräftig schwitzen gehen – so empfiehlt es auch der Deutsche Saunabund.